Avira Raubkopie

Aktuelles rund um das Thema IT-Sicherheit

Re: Avira Raubkopie

BeitragBeitragsNr: 36791 von phoenix66 » Do 30. Nov 2017, 08:00

ich bin vor Jahren schon zu AVAST gewechselt und zufrieden bis zum Übergang zu Linuxmint in 3 Jahren.


Gruß phoenix66
Win 7 professional(64bit); Linuxmint-18.1 cinnamon (64bit)
Benutzeravatar
phoenix66
 
Beiträge: 980
Registriert: Mi 3. Sep 2014, 18:33
Wohnort: Gera
Betriebssystem: Windows 7 Prof (64bit) S ;
Virenscanner: Avast Zen Free

Re: Avira Raubkopie

BeitragBeitragsNr: 36794 von wanderer » Do 30. Nov 2017, 18:48

Hallo,
Nobbi hat geschrieben:
wanderer hat geschrieben:... was bin ich froh, daß ich keine AV-Programme mehr brauche. ...

Und womit schützt Du dann Deinen Computer. :denk:

@Nobbi,
wie takko richtig anmerkte nutze ich - im täglichen Internet-Leben - schon lange nur noch Linux-Systeme.
Bei denen ist es ein wenig anders mit der "Virengefahr"! Die Bedrohungslage ist, wie Du ja schon angemerkt hast, eine andere.

Da das Betriebssystem gänzlich anders aufgebaut ist, greifen 'Schädlinge' aus der Windowswelt regelrecht ins Leere. Natürlich aber kann ein Linux-Rechner Maleware {z.B. per mail-Anhang} weitergeben und diesen dann infizieren. [Daher prüfe ich Anhänge stets! - mit jotti & virustotal :!: ]
Viele Linux-Distributionen haben ClamAV mit an Bord - das hat aber eine nicht gerade berauschende Erkennungsrate und eben keinen On-Access-Wächter!

Bild

Ich nutze übrigens bei allen BS gerne das Life-System Desinfec't um "von Außen" auf das System zu sehen.

Ungeachtet der "Virusgefahr" kann ein Linuxsystem natürlich auch durch "Softwarelücken" (man denke an das SMB1-Problem) gefährdet sein.
Daher gilt auch hier: *Stets up-to-date zu sein!*
Dies ist bei einem roling-release wie LMDE aber sehr simpel!

Grundsätzlich ist Linux gegen Viren weitgehend immun. Doch besonders beim Einsatz als (Linux-)Server für Windows-Clients hilft ein Antivirenprogramm enorm, Schädlinge schon frühzeitig zu erkennen und ihre Ausbreitung zu verhindern :!:

Letztlich bringt es Ubuntuusers sehr gut auf den Punkt:
"Eigentlich ist unter Linux im Allgemeinen und Ubuntu im Speziellen kein Virenscanner nötig..."

Ein besonders guter Artikel findet sich *Hier*

Das Thema Pro & Contra AV-Lösungen wird ja schon lange diskutiert (teils sehr hitzig und *leider* oft auch ohne Sachverstand)!
Wer sich weiter einlesen will:
https://www.com-magazin.de/news/virensc ... 21816.html (von Okt. 2015)
https://www.heise.de/security/artikel/1 ... 70294.html (von Sept. 2003)
- hier findet sich auch das ' Dazuko' von H+BEDV AntiVir - manche erinnern sich vielleicht noch!

- - - - - -
WICHTIG ist: Linux-Systeme sind am Meisten durch Root-Kits und versteckte Prozesse gefährdet :!:
Daher gibt es auf der Kommandozeile hier *drei* sehr wichtige Scanner!

rkhunter -c -----------------------# checkt das ganze System
rkhunter --skip-keypress --------# man muss zwischen den einzelnen Scan-Abschnitten nicht mehr *Enter* drücken
chkrootkit ------------------------# weitere Rootkitsuche
unhide proc ---------------------- # sucht nach versteckten Prozessen

Da gehe ich jetzt aber nicht mehr in die Tiefe - das kommt evtl. mal in einem anderen Thread! ;)

MfG
- - -
Benutzeravatar
wanderer
 
Beiträge: 86
Registriert: Fr 14. Apr 2017, 18:03
Betriebssystem: LMDE, Sabayon, OI,
Virenscanner: Bei einer Desktop-Installation - wozu ?

Re: Avira Raubkopie

BeitragBeitragsNr: 36800 von phoenix66 » Fr 1. Dez 2017, 09:18

vielen Dank für den aufschlussreichen Beitrag, der auch für mich als künftigen Linuxmintuser interessant ist.

Gruß phoenix66, derzeit noch mit Win 7 im Netz
Win 7 professional(64bit); Linuxmint-18.1 cinnamon (64bit)
Benutzeravatar
phoenix66
 
Beiträge: 980
Registriert: Mi 3. Sep 2014, 18:33
Wohnort: Gera
Betriebssystem: Windows 7 Prof (64bit) S ;
Virenscanner: Avast Zen Free

Vorherige

Zurück zu Nachrichten und Hinweise

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast