[✅] Lexware Financial Office Pro saulangsam

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[✅] Lexware Financial Office Pro saulangsam

Beitrag von NoG » Fr 15. Dez 2017, 21:34

Kennt sich hier zufaellig jemand mit Lexware aus?

Hab's auf einem Windows 10 (jaja!) - Rechner als Client installiert. "Server" ist Windows 7 Home.

Schon der Start bis zur Auswahl des Benutzers dauert rund 30 Sekunden und so geht es dann auch weiter. Interessant am Rande: Lasse ich mir einen bereits erstellten Beleg anzeigen, dauert das beim ersten Mal auch etwas 20 Sekunden, lasse ich mir danach noch einen anzeigen, kommt er sofort. Gehe ich dann eine Runde zum Sandsack und komme dann zurueck, sind es beim ersten Aufruf wieder die 20 Sekunden.

Antivirus komplett deaktiviert und zusaetzlich noch diverse Ausnahmen ohne Erfolg.

Gigabit-LAN. Aktivierte Jumbo-Frames haben es gefuehlt etwas verbessert.

Ein weiterer Windows 8.1-Rechner hat beim Zugriff auf den "Server" exakt gar keine Probleme. :shock:

Ich glaub', ich hol schonmal die Axt...
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Re: Lexware Financial Office Pro saulangsam

Beitrag von Morgaine » Sa 16. Dez 2017, 11:43

Habe natürlich keine Ahnung, obwohl ein paar Jahre mit Lexware gearbeitet.
Gefühlt kann es doch dann nur an der Verbindung mit Win10 liegen, wenn mit 8.1 alles funzt? Win10 erst mal alle Daten nach Hause schickt, bevor der User sie zu sehen bekommt? :mrgreen: :alien: :mrgreen:
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Re: Lexware Financial Office Pro saulangsam

Beitrag von joerg » Sa 16. Dez 2017, 19:16

Hat jetzt wohl nichts mit deinem Problem zu tun, deshalb nur eine Anmerkung zu Lexware. Ich benutze seit 7 Jahren die Steuer Software von Lexware. Problemlos und User freundlich gemacht. Für mich gibts nichts vergleichbares.
Gruss Jörg :)

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Re: Lexware Financial Office Pro saulangsam

Beitrag von NoG » So 17. Dez 2017, 01:33

;) :mrgreen:
Klar liegt's irgendwie an der Kombi mit W10 - nur inwiefern? :denk: :grummel:
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Re: Lexware Financial Office Pro saulangsam

Beitrag von Morgaine » So 17. Dez 2017, 10:12

Tscha... :ka: :(

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Re: Lexware Financial Office Pro saulangsam

Beitrag von wanderer » So 17. Dez 2017, 19:24

Hallo,

nach meiner bescheidenen Meinung ist die Einrichtung dieser Software auch in kleineren Netzwerkumgebungen nicht trivial und sollte nur einem erfahrenen Profi (was NoG *sicherlich* ist!) gegen notwendiges Entgelt überlassen werden. (Meine Erfahrung: mind. 120,- € / Stunde & mind. 3- 4 Stunden sind einzuplanen! Oft wird ja gerade an der 'Zeit' gespart!)

Dabei ist besonders auf die jeweilige(n) Lizenzen [= Rechte] der Clients zu achten!

Selbstredend kann das Problem auch schlicht im Netzwerkaufbau *selbst* liegen.
Hier dient netstat zur lokalen Diagnose und nmap zur entfernten Diagnose.
Manchmal ist es erforderlich sich anzusehen, was tatsächlich auf dem Kabel vor sich geht, und zwar Paket für Paket.
Diese Fälle verlangen nach einem "Frame-Analysator", besser bekannt als sniffer. Da empfehle ich: tcpdump, als Standardprogramm & wireshark (modernere Netzwerk Analyse).
Ein alter - aber durchaus zutreffender - Artikel findet sich hier:
https://www.heise.de/ct/artikel/Die-Net ... 72246.html" onclick="window.open(this.href);return false;
...
" z.B. der Befehl, der das Host-Announcement erzwingt: "browstat fa 1 workgroup"
("fa" heißt lang FORCEANNOUNCE)
sendet über die erste NetBIOS-taugliche Schnittstelle die Aufforderung an alle PCs ein Host-Announcement abzugeben, sofern sie sich der Arbeitsgruppe "workgroup" zugehörig fühlen."

Das Programm selbst ist im Detail der Anwendungsbeziehungen absolut unlogisch und unpraktisch, ja effizienzhemmend aufgebaut. - Meine Meinung! - (Einweisungszeit [teure Kurse] pro Mitarbeiter von mindestens 16 Stunden erforderlich; eher mehr) bzw. im laufenden Betrieb sind weitere Einweisungen in besondere Fallkonstellationen (Import – Export Geschäftsvorfälle – verschiedene Steuersätze etc.) notwendig. Autodidaktisches Herangehen an die Funktionsfähigkeiten von Lexware Financial Office (via Handbüchern) ist auch für gewillte Mitarbeiter quasi unmöglich.
Ich kenne Fälle in denen überlegt wurde diese Dinge dann doch extern zu vergeben. Es ist ganz einfach billiger diese Arbeiten an Lohnbüros abzugeben.

Ich empfehle - falls noch nicht passiert - das angebotene Forum zu nutzen. ;)

Hier ein ähnliches Problem {leider nicht weitergeführt ...}:
https://forum.lexware.de/threads/17082/" onclick="window.open(this.href);return false;

MfG
- - -

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Re: Lexware Financial Office Pro saulangsam

Beitrag von NoG » So 17. Dez 2017, 20:11

Wireshark hatte ich schon am Freitag abgehakt.

Ein "Du sorry, Du, aber das musst Du zukuenftig dann halt extern vergeben" ist einem Kunden irgendwie auch ein wenig schwer vermittelbar. ;)
Ganz davon abgesehen, dass das in dem Fall rein logistisch absolut unmoeglich waere.

Aber jetzt zur Loesung:
Das Problem ist, dass Lexware beim Aufruf auch einzelner Funktionen Myriaden von Dateien auf der Festplatte kurz anfasst.

Nein, der OnAccess-Scanner war's nicht. So schlau war ich dann doch schon eher. ;)

Anscheinend wurde in der neusten GData-Version (25.4.0.2) etwas an der Komponente "AntiRansomware" geaendert. Ist diese nun aktiv, verzoegert sie jeden Zugriff mittels der Funktion CreateFile. Im Normalfall faellt das ueberhaupt nicht auf, weil die Verzoegerung sich im Bereich von wenigen Millisekunden bewegt. Durch die von Lexware ausgeloesten zahllosen Dateizugriffe summiert sich das dann allerdings in wirklich spuerbare Bereiche.
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Re: Lexware Financial Office Pro saulangsam

Beitrag von Morgaine » So 17. Dez 2017, 22:27

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Re: Lexware Financial Office Pro saulangsam

Beitrag von wanderer » So 17. Dez 2017, 23:09

Hy,
NoG hat geschrieben: ... Anscheinend wurde in der neusten GData-Version (25.4.0.2) etwas an der Komponente "AntiRansomware" geaendert. Ist diese nun aktiv, verzoegert sie jeden Zugriff mittels der Funktion CreateFile. Im Normalfall faellt das ueberhaupt nicht auf, weil die Verzoegerung sich im Bereich von wenigen Millisekunden bewegt. Durch die von Lexware ausgeloesten zahllosen Dateizugriffe summiert sich das dann allerdings in wirklich spuerbare Bereiche.
Ah so! Das ist ja gut zu wissen! - Danke für die *Auflösung* und Gratulation :!:

BTW: Mir ist schon klar, daß man einem Kunden schlechterdings nicht sagen kann: "wende Dich an ein Lohnbüro ...!" :D

Wenn ich ehrlich bin, so vermutete ich eher Konflikte zwischen den einzelnen Lizenzen der Clients.

Gut, daß sich das jetzt erfolgreich erledigt hat!

MfG
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